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Praxistest – CONTEC Speed LED Akkubeleuchtung

Die CONTEC Speed LED Fahrradbeleuchtung im Test

Jetzt beginnt die Zeit, in der die Tage kürzer werden und die Helligkeit auf der Feierabendrunde auf den letzten Kilometern schon nicht mehr ganz gegeben ist. Die Zeit für Fahrradbeleuchtung bricht wieder an. Wir stellen euch in einem kurzen Praxistest unsere CONTEC „Speed LED“ vor.

Vor einigen Jahren war Fahrradbeleuchtung für Sporträder wie Rennrad oder MTB entweder ziemlich funzelig, sehr klobig oder für den Straßenverkehr nicht zugelassen. Das waren in etwa die Optionen zwischen denen man wählen konnte. Wenn man soeben in die Dunkelheit hinein fuhr war es schon eine Überlegung – oder besser gesagt Überwindung, die helle aber auch schwere LED-Beleuchtung samt separatem Akkupack mitzunehmen. Gerade auf dem Rennrad ist es schon störend einen schweren, unschönen Block herum zu schleppen, zumal diese Beleuchtung auch nicht nach der StVZO erlaubt war. In der Regel ist die Polizei aber schon froh, wenn man überhaupt mit Licht unterwegs war. Umständlich auch die Handhabung mit dem aufwändig zu montierenden Halter, der aus Faulheit einfach am Lenker blieb und die Optik

Zum Glück haben sich die Zeiten mittlerweile geändert – Akkubeleuchtung ist heute kompakter und leistungsfähiger denn je und obendrein gibt es jetzt eine Vielzahl an zugelassener LED-Akkubeleuchtung für praktisch jeden Einsatzzweck. In die Kategorie der zugelassenen Akkubeleuchtung für Fahrräder fällt auch die CONTEC „Speed LED“. Die „Speed LED“ hat mich vor allem durch ihr Gesamtpaket überzeugt. Sie ist kompakt genug für die Trikottasche, hat eine für ihre Größe enorme Helligkeit und lässt sich in wenigen Sekunden schnell und einfach an jedem Fahrradlenker montieren.

 

Zur Montage und Bedienung

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Vor der Fahrt umständlich fummelige Halter am Rad montieren, ist mit der „Speed LED“ nicht nötig. Einfach das integrierte Silikonband um den Lenker ziehen, einhaken, einschalten, den Lichtkegel ausrichten, fertig! Das alles in unter 5 Sekunden. So einfach und ohne vorherige Vorbereitung lässt sich die „Speed LED“ Akkubeleuchtung befestigen. Ich hatte vorher noch keine LED-Beleuchtung, die sich so einfach anbringen ließ. Da macht die „Speed LED“ ihrem Namen alle Ehre! Auch die Bedienung ist kinderleicht: es gibt nur zwei unterschiedliche Modi, An und Aus. Einfach, oder?! Mehr brauche ich jedenfalls nicht. Und auch bei Lampen, die ich sonst gefahren bin, war ich sowieso stets im hellsten Leuchtmodus unterwegs. Bei Lampen mit vielen verschiedenen Leuchtmodi musste ich mich auch noch durch mehrmaliges Drücken erst auf die korrekte Helligkeit einstellen. Das erscheint mir heute zu umständlich.

 

 

Wahre Größe kommt von Innen

Wie schon erwähnt, ist die „Speed LED“ die Fahrradlampe für die Trikottasche. Als kleine und kompakte Lampe findet sie auch an noch so vollen Lenkern ihren Platz. Wichtiger ist mir aber, dass die Lampe Platz in meiner Trikottasche findet, wenn ich sie gerade (noch) nicht brauche. So hat mein Rad eine cleane Optik und ich kann die Akkuleuchte jederzeit bequem hervor holen und zum Einsatz bringen. Ihre wahre Größe zeigt die CONTEC „Speed LED“ allerdings wenn man sie einschaltet: die angegebenen 20 Lux erscheinen auf den ersten Blick nicht viel, die 150 Lumen der LED von Branchenführer CREE überzeugen jedoch nach dem Einschalten sofort mit einer satten und hellen Ausleuchtung.

Um optimal zu Sehen, kommt es nicht nur auf die Helligkeit an, sondern auf das Zusammenspiel mit einer guten Optik, die die Power der LED buchstäblich auf die Straße bringt. Der Lichtkegel der „Speed LED“ ist sehr homogen und erzeugt ein ausgeglichenes Lichtbild im Nah- und im Fernbereich.Für erhöhte Sichtbarkeit auch zu den Seiten sorgen kleine Aussparungen am vorderen Teil, die das Licht der LED auch seitlich sichtbar macht. Das ist wichtig, um auch vom Querverkehr gesehen zu werden. Die Freigabe zum Einsatz im Straßenverkehr ist durch die K-Nummer des Kraftfahrtbundesamtest bestätigt. Damit kann die „Speed LED“ an jedem Fahrrad im Bereich der StVZO eingesetzt werden. So bin ich auch auf meinen anderen Rädern mit der „Speed LED“ sicher und vor allem legal unterwegs.

 

Akkuleistung auf Aufladen

CONTEC Fahrradbeleuchtung

Die „Speed LED“ kommt in zwei Varianten – einmal als Batterieleuchte, die mit vier normalen AAA-Batterien zu füttern ist oder mit einem per USB aufladbarem Li-Ion-Akku. Während die Akkulaufzeit etwas über drei Stunden beträgt, ist die „Speed LED“ weniger geeignet für besonders ausgiebige Nightrides. Aber das habe ich in der Praxis auch nicht nötig. Denn stundenlang in der Dunkelheit fahren, ist sowieso nicht meins. Für die Fahrten in die Dämmerung hinein ist die Akkuleistung absolut ausreichend. Außerdem habe ich die Möglichkeit den Akku per USB-Kabel aufzuladen, was sehr bequem ist. Das ist heute fast überall möglich ist. So geht es auch einfach unterwegs mit einer Powerbank. Dagegen bietet die Batterie-Variante viel Flexibilität. Sind die alten Batterien leer, einfach neue rein und die volle Power steht sofort wieder zur Verfügung.

Mein Fazit

Die „Speed LED“ ist mein Favorit für die anbrechende dunkle Jahreszeit. Wer eine Lampe für alles sucht, findet mit der CONTEC LED-Leuchte die perfekte Lösung für Licht am Rennrad oder am Alltagsrad. Kinderleichte Bedienung und große Helligkeit gehören klar zu den Stärken dieser StVZO-zugelassenen LED-Akkubeleuchtung.

Einen weiteren Test der CONTEC „Speed LED“ gibt es bei Velomotion.

Mehr zu Fahrradbeleuchtung gibt es hier.

Autor: Thomas